Schul- und Freizeitnutzung

Schulsport braucht Raum

Insgesamt acht Schulen, darunter das Quirinus-Gymnasium und die Janus-Korczak-Gesamtschule, nutzen das Jahnstadion als die einzige zu Fuß erreichbare Leichtathletikfläche. Das Gutachten der Sporthochschule Köln weist ausdrücklich darauf hin, dass Kinder heute unsportlicher sind und mehr Förderung brauchen als noch vor wenigen Jahren. Ernst zu nehmende Sport-, Gesundheits- und Familienförderung muss diese Möglichkeit erhalten, da Schulsport für viele die einzige Basis für ein gesundes Leben bildet.

Wir fordern, das Geld einzusetzen, wo Sport stattfindet. Jede Renovierung des Jahnstadions ist billiger und sinnvoller als die Neuschaffung einer Anlage, die diesen Schulen nichts bringt. Jede Sportplanung muss die Frage beantworten, wo diese mehreren tausend Kinder zukünftig Gelegenheit für Freiluft-Sport haben werden.

Flexiblere Nutzung der Freizeitflächen

Fahren Sie gerne Inline-Skates? Spielen Sie gerne Boule? Hierfür kann das Jahnstadion einen idyllischen Rahmen bieten – wenn man es fördert, statt es zu vernichten. Die Gestaltung des Bereichs zwischen Jahnstraße und dem Leichtathletik-Rund soll so erfolgen, dass zusätzliche Freizeitnutzung möglich ist. Für Be- und Entladeverkehr vorgesehene Wege sollten geteert bleiben, andere sollten einen Belag erhalten, der die Nutzung für Leichtathletik und Inline-Skating erlaubt. Wer die Inline-Skater auf den Teerwegen und der Jahnstraße schon einmal beobachtet hat, weiß, dass Bedarf für eine Ausweitung der Flächen besteht.