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Zur Ratssitzung am 19.9.2008 haben wir über 7000 Unterschriften gegen eine Bebauung übergeben. Vielen Dank!
AKTUELLE INFOS erhalten Sie über unsere Emailliste.
Durch einige Passagen im CDU-FDP-Koalitionsvertrag ermutigt, ist die Bürgerinitiative "Rettet das Jahnstadion" zur letzten Sitzung des Werkstattverfahrens an den Verhandlungstisch zurückgekehrt und hat so die konstruktive Grundhaltung der Aktiven unterstrichen. Das jetzt präsentierte Ergebnis des Werkstattverfahrens zeigt allerdings, dass die große Chance, das Gesamtgelände des Jahnstadions in die Planungen einzubeziehen, nicht genutzt wurde. Stattdessen setzte das IKPS im Sinne seiner Auftraggeber eine Planung dicht an der Ratsvorgabe durch, die nach Meinung der Bürgerinitiative nur als Ideensammlung und Wunschliste taugt:
Damit besteht die Gefahr, dass nach dem Neubau eines TG-Zentrums für die hübsche (und landschaftsplanerisch folgerichtige) Gestaltung des übrigen Geländes keine Gelder verfügbar sind. Das "Kooperative Verfahren" fand so dank wacher Teilnehmer wenig überraschend nicht zu einem Konsens: 7 Gegenstimmen (BUND, SPD, FDP, Grüne, ein Bürger und die Bürgerinitiative) bei gut 20 stimmberechtigten Teilnehmern sind ein deutliches Votum gegen kommunale Luftschlossplanung zu Zeiten leerer Kassen.
Frauke Arndt, Mitbegründerin der Initiative, zog ein enttäuschtes Fazit: "Das ist nach dem Collegium Marianum nun schon der zweite Planungs-GAU im Stadionviertel. Durch den eingeschränkten Betrachtungshorizont fehlen planerische Alternativen für das gesamte Gelände. Die Verwaltung als Auftraggeber hat mit über 30.000 EUR Steuergeldern einen bunten Ideenstrauß finanziert, der Bürgernähe simulierte und die Beteiligten in eine vorgegebene Richtung drängte. Mehr gedankliche Freiheit hätte die nun nötigen Nachbesserungen vermieden".
Zufällikeiten und Übereinstimmungen zu unserem "Werkstattverfahren" sind an den nachfolgend aufgeführten Projekten schon erstaunlich. Bitte lesen Sie die Artikel und bilden Sie sich eine eigene Meinung zur Verfahrensweise.
Zum Schluß ein Brief des Dezernenten an das "ikps" mit der Bitte um Beantwortung. Bis heute, wie viele andere Anfragen auch, unbeantwortet.
Eintrag vom 09.09.2007 und 02.09.2009
Sie finden den Beitrag, wenn Sie die Tasten STRG+F drücken und dann im Fenster (erscheint neu auf dem Bildschirm) Keine Mehrheit für Magistratspläne eingeben.
Ansonsten müssen Sie bis zum angegebenen Datum (linke Seite) scrollen.
Hinweis zum 13.12.2007 und 07.10.2008. Sie finden den Beitrag, wenn Sie dort die Tasten STRG+F drücken und dann im Fenster (erscheint neu auf dem Bildschirm) ikps eingeben.
Ansonsten müssen Sie bis zum angegebenen Datum scrollen.
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Hier können Sie sich die Forderung an den Bürgermeister als PDF-Dokument downloaden. |
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Anfang 2008 versuchte die CDU in einer Nacht- und Nebel-Aktion, der TG Neuss die beiden Tennenplätze im Jahnstadion faktisch zu schenken, ein Sportzentrum mit mehreren tausend Quadratmetern zu subventionieren und zum Ausgleich die restliche Freifläche zu versilbern. Verpackt wurde dies in ein "Sportkonzept", das jedoch nur wenig mehr als diesen Ausverkauf beinhaltete - konkrete andere Planungen gibt es nicht. Die Sportstätten-Neuordnung mag sinnvoll sein, diese Planung zielt schlicht auf einmaligen Geldgewinn, verschlechtert das Innenstadtklima und stellt einiges unvollständig dar.
Diese Webseiten zeigen Ihnen, wie Einzelinteressen das Handeln der CDU in Neuss bestimmen - zum Schaden der Anwohner und Freizeitsportler, zum Schaden der Luft in der Innenstadt und zum Vorteil Einzelner, die rechtzeitig vor der Kommunalwahl 2009 noch Projekte durchdrücken möchten.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, doch halten CDU und TG (zum Teil in Personalunion) offenbar an ihrer Planung fest; nur gibt man sich in der Öffentlichkeit moderater als zuvor, denn schlechte Politik ist ja bekanntlich nur ein Kommunikationsproblem. "Wählerstimmen sind Powerstimmen", heißt es aus der CDU – aber auch, dass man auf die paar Stimmen aus dem Stadionviertel verzichten kann. Lassen Sie die alleinregierende Partei in Neuss wissen, dass auch Sie von der sauberen Luft in der Innenstadt leben und Neuss als Großstadt mit Grünflächen schätzen. Nur dann können wir gemeinsam eine Planung bewirken, die alle Interessen berücksichtigt!
Der Erhalt des Jahnstadion ist keine Frage der direkten Anwohner - er entspricht den Überzeugungen auch von Sportlehrern, dem ADFC und dem BUND in Neuss.
Unterstützen Sie uns, damit Freizeit und Sport im Jahnstadion möglich bleiben! Wir brauchen Ihre Meinung, denn Sie sind die Menschen, für die diese Stadt da ist. Wie Sie helfen können, erfahren Sie hier.
Haben wir etwas falsch dargestellt? Haben wir Argumente nicht berücksichtigt? Wie ist Ihre Meinung? Schreiben Sie an Claus Diedrichs, cd@rettet-das-jahnstadion.de. Wenn Sie uns dies ausdrücklich gestatten, veröffentlichen wir Ihre Meinung gerne namentlich auf dieser Webseite.
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