Aufkleber, Fahnen und Spenden

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Zur Ratssitzung am 19.9.2008 haben wir über 7000 Unterschriften gegen eine Bebauung übergeben. Vielen Dank!

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Presseerklärung vom 06.11.2009: Abschluss des Werkstattverfahrens verfrüht

Durch einige Passagen im CDU-FDP-Koalitionsvertrag ermutigt, ist die Bürgerinitiative "Rettet das Jahnstadion" zur letzten Sitzung des Werkstattverfahrens an den Verhandlungstisch zurückgekehrt und hat so die konstruktive Grundhaltung der Aktiven unterstrichen. Das jetzt präsentierte Ergebnis des Werkstattverfahrens zeigt allerdings, dass die große Chance, das Gesamtgelände des Jahnstadions in die Planungen einzubeziehen, nicht genutzt wurde. Stattdessen setzte das IKPS im Sinne seiner Auftraggeber eine Planung dicht an der Ratsvorgabe durch, die nach Meinung der Bürgerinitiative nur als Ideensammlung und Wunschliste taugt:

  • Die von verschiedenen Seiten geforderten und vom Rat beschlossenen Voruntersuchungen sind im Planungsverfahren nicht oder unzureichend erfolgt, so dass wesentliche Grundlagen fehlten - fiktive statt fundierte Ideen sind die Folge.
  • Im Plan der IKPS findet sich ein "Gebäude-Platzhalter" im Eingangsbereich des Stadions, der auf nur 1200 m² allen Raumbedarf der TG und der DJK Novesia abdecken soll. Herr Meyen meldete in der Sitzung bereits die "Möglichkeit" an, dass mehr Fläche gebraucht würde. Dann müssten Flächen, die mit Zustimmung der Verfahrensteilnehmer für die Öffentlichkeit geplant sind, zu vereinsgebundenen Flächen erklärt werden. Die Teilnehmer der letzten Sitzung erfuhren zudem, dass dieser Plan geltendes Planungsrecht verletzt.
  • Die Platzverhältnisse selbst des jetzigen Plans reichen nur noch für eine auf 1 ½ Spielfelder reduzierte DJK aus. Deren Vorstand zeigt sich damit zufrieden - im Gegensatz zur Jugendabteilung, die wegen ihrer erfolgreichen Arbeit wächst.
  • Für Alternativplanungen blieb im Verfahren zu wenig Zeit. Anregungen zwischen den Sitzungen wollte das IKPS jedoch nicht einfließen lassen.
  • Bisher dienten die Tennenplätze bei Großveranstaltungen als Ausweichparkplatz für 400 bis 500 Autos. Mit der Umgestaltung würden diese trotz der Mehrbelastung durch ein TG-Zentrum entfallen. Da das wilde Parken unter den Linden der Jahnstraße wegen des Alleenschutzes streng genommen bereits jetzt illegal ist, bleibt ein massives Verkehrsproblem, das konsequent ignoriert wird.
  • Nicht zuletzt fehlt seit Beginn des Verfahrens eine wirtschaftliche Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Umsetzungsmöglichkeiten. Im Vergleich mit der vom Moderationsinstitut IKPS als Referenz benannten Anlage in Bad Hersfeld wird klar, dass mehrere Vollzeitarbeitsplätze zur Betreuung und Pflege der Anlage notwendig sein werden.

Damit besteht die Gefahr, dass nach dem Neubau eines TG-Zentrums für die hübsche (und landschaftsplanerisch folgerichtige) Gestaltung des übrigen Geländes keine Gelder verfügbar sind. Das "Kooperative Verfahren" fand so dank wacher Teilnehmer wenig überraschend nicht zu einem Konsens: 7 Gegenstimmen (BUND, SPD, FDP, Grüne, ein Bürger und die Bürgerinitiative) bei gut 20 stimmberechtigten Teilnehmern sind ein deutliches Votum gegen kommunale Luftschlossplanung zu Zeiten leerer Kassen.

Frauke Arndt, Mitbegründerin der Initiative, zog ein enttäuschtes Fazit: "Das ist nach dem Collegium Marianum nun schon der zweite Planungs-GAU im Stadionviertel. Durch den eingeschränkten Betrachtungshorizont fehlen planerische Alternativen für das gesamte Gelände. Die Verwaltung als Auftraggeber hat mit über 30.000 EUR Steuergeldern einen bunten Ideenstrauß finanziert, der Bürgernähe simulierte und die Beteiligten in eine vorgegebene Richtung drängte. Mehr gedankliche Freiheit hätte die nun nötigen Nachbesserungen vermieden".

Kritische Sicht auf das Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps)

Zufällikeiten und Übereinstimmungen zu unserem "Werkstattverfahren" sind an den nachfolgend aufgeführten Projekten schon erstaunlich. Bitte lesen Sie die Artikel und bilden Sie sich eine eigene Meinung zur Verfahrensweise.

Zum Schluß ein Brief des Dezernenten an das "ikps" mit der Bitte um Beantwortung. Bis heute, wie viele andere Anfragen auch, unbeantwortet.

2009_06_19_10_07.pdf

Brannenburg

flugblatt2_web.pdf

Projekt Maintal

Eintrag vom 09.09.2007 und 02.09.2009

Sie finden den Beitrag, wenn Sie die Tasten STRG+F drücken und dann im Fenster (erscheint neu auf dem Bildschirm) Keine Mehrheit für Magistratspläne eingeben.

Ansonsten müssen Sie bis zum angegebenen Datum (linke Seite) scrollen.

Projekt Bad Oldeslohe

Hinweis zum 13.12.2007 und 07.10.2008. Sie finden den Beitrag, wenn Sie dort die Tasten STRG+F drücken und dann im Fenster (erscheint neu auf dem Bildschirm) ikps eingeben.

Ansonsten müssen Sie bis zum angegebenen Datum scrollen.

Forderung der Bürgerinitiative an den Bürgermeister

050609_Brief_BM.PDF

246 K

050609_Excelliste.pdf

Hier können Sie sich die Forderung an den Bürgermeister als PDF-Dokument downloaden.

359 K

Worum geht es?

Anfang 2008 versuchte die CDU in einer Nacht- und Nebel-Aktion, der TG Neuss die beiden Tennenplätze im Jahnstadion faktisch zu schenken, ein Sportzentrum mit mehreren tausend Quadratmetern zu subventionieren und zum Ausgleich die restliche Freifläche zu versilbern. Verpackt wurde dies in ein "Sportkonzept", das jedoch nur wenig mehr als diesen Ausverkauf beinhaltete - konkrete andere Planungen gibt es nicht. Die Sportstätten-Neuordnung mag sinnvoll sein, diese Planung zielt schlicht auf einmaligen Geldgewinn, verschlechtert das Innenstadtklima und stellt einiges unvollständig dar.

Diese Webseiten zeigen Ihnen, wie Einzelinteressen das Handeln der CDU in Neuss bestimmen - zum Schaden der Anwohner und Freizeitsportler, zum Schaden der Luft in der Innenstadt und zum Vorteil Einzelner, die rechtzeitig vor der Kommunalwahl 2009 noch Projekte durchdrücken möchten.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, doch halten CDU und TG (zum Teil in Personalunion) offenbar an ihrer Planung fest; nur gibt man sich in der Öffentlichkeit moderater als zuvor, denn schlechte Politik ist ja bekanntlich nur ein Kommunikationsproblem. "Wählerstimmen sind Powerstimmen", heißt es aus der CDU – aber auch, dass man auf die paar Stimmen aus dem Stadionviertel verzichten kann. Lassen Sie die alleinregierende Partei in Neuss wissen, dass auch Sie von der sauberen Luft in der Innenstadt leben und Neuss als Großstadt mit Grünflächen schätzen. Nur dann können wir gemeinsam eine Planung bewirken, die alle Interessen berücksichtigt!

Danke für Ihre Unterstützung

Der Erhalt des Jahnstadion ist keine Frage der direkten Anwohner - er entspricht den Überzeugungen auch von Sportlehrern, dem ADFC und dem BUND in Neuss.

Unterstützen Sie uns, damit Freizeit und Sport im Jahnstadion möglich bleiben! Wir brauchen Ihre Meinung, denn Sie sind die Menschen, für die diese Stadt da ist. Wie Sie helfen können, erfahren Sie hier.

Haben wir etwas falsch dargestellt? Haben wir Argumente nicht berücksichtigt? Wie ist Ihre Meinung? Schreiben Sie an Claus Diedrichs, cd@rettet-das-jahnstadion.de. Wenn Sie uns dies ausdrücklich gestatten, veröffentlichen wir Ihre Meinung gerne namentlich auf dieser Webseite.

 

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